Yin und Yang

Inneres Gleichgewicht
Yin und Yang

Unser Körper ist in Harmonie, wenn wir in unserer Mitte sind, dass heißt, wenn ein ausgewogenes Verhältnis von Anspannung und Entspannung herrscht.
Dieses ist das Prinzip von Yin und Yang.
Alles im Leben hat eine entgegen gesetzte Seite:
Tag – Nacht,
männlich – weiblich,
hell – dunkel,
heiß – kalt,
plus – minus,
aktiv – passiv usw.
Die Menschen lassen sich in 2 Charaktertypen einordnen:
Den „Aktiven“ und den „Passiven“.

Bei dem aktiven Typ ist der männliche Teil stärker ausgeprägt und beim passiven die weibliche Energie dominant.

Die „Aktiven“ zeigen nur ungern ihre Verletzlichkeit und am schwersten fällt ihnen das Nichtstun. Sie fühlen sich immer von irgendwas getrieben und können nur sehr schwer entspannen.

Die „Passiven“ nehmen die Dinge gewöhnlich leicht und sie können sehr gut entspannen. Sie genießen die kleinen Freuden des Lebens und wissen, wie man es sich und anderen schön und angenehm machen kann.
Sie können spielerisch mit dem Leben umgehen. Im Allgemeinen sind sie sehr flexibel und können ihre Freizeit genießen.
Dagegen haben sie Schwierigkeiten mit dem aktiven Handeln. Sie haben Angst, sich auf Neues einzulassen. Sie neigen dazu, viel von sich zurückzuhalten, können sich nur schwer durchsetzen und ihre Gefühle und Meinung schlecht zum Ausdruck bringen. Sie machen sich ständig Gedanken darüber, was andere von ihnen halten. In der Außenwelt fühlen sich unwohl. Es mangelt ihnen an Vertrauen im Umgang mit Menschen, geschäftlichen Angelegenheiten und Geld und ähnlichem.
Bei Typ P dominiert die weibliche Energie. Mit der männlichen extrovertierten Seite ihrer Persönlichkeit kommen diese Menschen nur schwer zurecht.
Beide Pole ergeben zusammen immer ein Ganzes. Wenn nun beide Kräfte im Einklang sind, ist unser Körper und unsere Seele in Harmonie.
Unsere Intuition führt uns dahin.
Wir müssen die Botschaften achten, die wir von unserem Höheren Selbst erhalten.

Wenn Du überwiegend zum aktiven Charaktertyp gehörst, wirst Du von Deiner Intuition sehr wahrscheinlich dahin geführt, weniger zu tun.
Deine Gefühle werden Dich überzeugen, eine Pause einzulegen und Dich zu entspannen. Du wirst Dir einen Tag (oder eine Woche oder ein halbes Jahr) frei nehmen müssen, um mehr Zeit mit Dir selbst und in der Natur zu verbringen und ohne Zeitplan zu leben. Du musst üben, Deiner Energie so zu folgen, wie Du sie gerade spürst. Die härteste Botschaft für den „Aktiven“ ist, gar keine Botschaft zu erhalten und warten zu müssen. Es fällt ihnen am schwersten, „nichts zu tun“ bis etwas geschieht.
Auch ich gehörte zu den „Aktiven“, doch inzwischen habe ich erkannt, dass die Phasen des Nichtstuns am energiereichsten und inspirierendsten sind, weil ich dann genügend Zeit habe, mit meinem Bewusstsein in Kontakt zu kommen.

Tatsächlich habe ich schließlich zugeben müssen, dass ich mein ganzes Leben lang beschäftigt war, nur um meine innere Kraft nicht spüren zu müssen. Ich hatte Angst vor einem „Leerlauf“ in meinem Zeitplan, weil diese Phase in Wirklichkeit so voller kosmischer Kraft ist.

Wenn Du Dich eher als „Typ P“ fühlst, wird Dich Dein inneres Selbst zweifellos zu stärkerer Aktivität, Selbstausdruck und Risikobereitschaft antreiben. Hier liegt die Lösung darin, Deinen inneren Impulsen nachzugeben und Dinge auszuprobieren, die man normalerweise nicht versuchen würde. Anfangs ist es dabei gar nicht wichtig, zu wissen, warum Du etwas tust, oder welche Resultate Du mit Deiner Handlung erzielen wirst. Wichtig ist, dass Du übst, spontan nach Deinen Gefühlen zu handeln, besonders, wenn es darum geht, sich mit Menschen und weltlichen Angelegenheiten zu konfrontieren, wie Geld zu verdienen oder Dinge, denen Du normalerweise aus dem Weg gehen würdest.
Zwinge Dich aber nicht zu mehr, als Du bereit bist. Es ist von großer Wichtigkeit, seine eigenen Grenzen und Wachstumsrhythmen zu respektieren. Versichere Dich, ob die innere Stimme nicht von Deinem Tyrannen stammt, der Dir befiehlt, was Du zu tun hast ( wenn die Stimme das Wort sollen“ oder „müssen“ gebraucht, ist es niemals der Kosmos, der zu Dir spricht!) Folge vielmehr Deinen Gefühlen, die Dich dazu führen wollen, Dich zu verwirklichen, und die Dich darin unterstützen, Dein Selbstvertrauen zu entwickeln.

Ist es nicht interessant, alles unter dem Aspekt Yin und Yang zu beobachten und festzustellen: der Ausgleich ist immer da.
Über Eigenschaften, die bei uns weniger oder gar nicht ausgeprägt sind, verfügt unser Partner, Freund oder Freundin. Denn wie heißt es doch so schön:
Gegensätze ziehen sich an.
Jetzt wissen wir also darum: der Partner ist unser Spiegel und macht uns darauf aufmerksam (natürlich unbewusst), was wir entweder nicht leben, für uns nicht akzeptieren oder eventuell sogar ablehnen, er zeigt uns all’ das, was uns zum Ganzsein fehlt.
Nehmen wir es doch einfach an und sind ehrlich zu uns selbst, dann lernen wir dazu, jeden Tag auf Neue. Betrachten wir unsere Umwelt als unseren Spiegel und prüfen uns. Regen wir uns über jemanden auf, dann schauen wir uns die Sache einmal genauer an. Was regt uns auf, ist es das, was wir unmöglich finden und nie tun würden, warum würden wir es nicht tun.
Es bedeutet nun nicht, gegen unser Gefühl zu handeln und Dinge zu tun, die wir nicht wollen, sondern Toleranz zu üben. Wir können den anderen nicht ändern, sondern nur uns selbst. Fangen wir bei uns an, nehmen wir den anderen so an, wie er ist, mit seinen Stärken und Schwächen.

Alles was von uns ausgeht, kommt auf uns zurück, nicht immer sofort, aber sicher irgendwann. Den anderen so annehmen wie er ist, bedingt zuvor, sich selbst anzunehmen wie man ist.
Sich zu lieben.
Der Bibelspruch: Liebe Deinen Nächsten, geht ja weiter: wie Dich selbst!
Nur wenn wir zu uns selbst gut sind, können wir es aufrichtig und aus ganzem Herzen zu anderen sein. Wir können nicht erwarten, dass andere zu uns gut sind, wenn wir es selbst nicht für nötig halten. Lassen wir unser altes Denken und Handeln los und gehen einer neuen Welt entgegen.
Eine neue Welt entsteht aus unserem neuen Bewusstsein.

Fangen wir an, der richtige Augenblick ist immer „JETZT“.

Meditation:

Mache es Dir bequem und schließe Deine Augen, atme tief ein und aus. Jedes Mal, wenn Du ausatmest, entspannst Du Dich mehr und mehr, bis Du eine ruhige Ebene Deines Bewusstseins erlangt hast. Stell Dir vor, Dass Du völlig in Deinem inneren Gleichgewicht bist. Du kannst Dich entspannen und Dir ein schönes Leben machen. Du genießt die Zeit in Deinem Leben, in der es nichts Bestimmtes zu tun gibt. Auf der anderen Seite kannst Du Deinen spontanen Eingebungen folgend aktiv werden. Du kannst Dich verwirklichen und wagen, Neues zu versuchen, wann immer Du Dich dazu inspiriert fühlst. Du lebst Dein ganzes Potential an Aktivität und Passivität, so dass Du Deiner inneren Führung folgen kannst, in welche Richtung auch immer sie Dich lenkt.






















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